Dollar-Schulden sind die treibende Kraft

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Vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart: Dollar-Schulden sind die treibende Kraft hinter allen von den USA geführten Kriegen gewesen. Die Gläubiger der Wall Street sind die Hauptakteure. Von Yuri Rubtsov Übernahme der Veröffentlichung vom 24.09.2022 im Blog „Sicht vom Hochblauen“ Der Zweite Weltkrieg: Vor mehr als 80 Jahren begann das größte Gemetzel der Geschichte. Wenn wir uns dem Problem der “Verantwortung für den Krieg” nähern wollen, müssen wir zunächst die folgenden Schlüsselfragen beantworten: Wer hat den Nazis geholfen, an die Macht zu kommen? Wer hat sie auf den Weg in die Weltkatastrophe geschickt? Die gesamte Vorkriegsgeschichte Deutschlands zeigt, dass die Bereitstellung der “notwendigen” Politik durch die finanziellen Turbulenzen gesteuert wurde, in die die Welt nach dem Ersten Weltkrieg gestürzt war. Die Schlüsselstrukturen, die die Nachkriegsentwicklungsstrategie des Westens bestimmten, waren die zentralen Finanzinstitutionen Großbritanniens und der Vereinigten Staaten – die Bank of England und das Federal Reserve System (FRS) – und die damit verbundenen Finanz- und Industrieorganisationen, die als Mittel zur Errichtung einer absoluten Kontrolle über das Finanzsystem Deutschlands und seiner Fähigkeit zur Steuerung der politischen Prozesse in Mitteleuropa eingesetzt wurden. Zur Umsetzung dieser Strategie waren die folgenden Etappen vorgesehen: Von 1919 bis 1924 – Vorbereitung der massiven amerikanischen Finanzinvestitionen in die deutsche Wirtschaft; Von 1924 bis 1929 – die Kontrolle über das deutsche Finanzsystem und die finanzielle Unterstützung des Nationalsozialismus; Von 1929 bis 1933 – Provokation und Entfesselung einer tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Machtübernahme der Nazis sicherte; Von 1933 bis 1939 – finanzielle Zusammenarbeit mit der Nazi-Regierung und Unterstützung ihrer expansionistischen Außenpolitik, die darauf abzielte, einen neuen Weltkrieg vorzubereiten und zu entfesseln.