Die von unserer Redaktion initiierte Forsa-Umfrage zu Impfnebenwirkungen und unsere Kooperation mit der Neuen Osnabrücker Zeitung haben für Irritationen und Angriffe gesorgt. Zeit für eine Selbstbestimmung und eine Nachricht an diejenigen, die sich durch die Arbeit unseres Magazins gestört fühlen. Außerdem: Wie es zwei anonymen Wikipedia-Nutzern gelang, die (negative) Meinung von Journalisten und Institutionen über Multipolar zu prägen – und was daraus folgt. REDAKTION , 30. Oktober 2024, 0 Kommentare , PDF Dass etablierte Medien über unsere Arbeit berichten, ist für unsere kleine Redaktion eine eher neue Erfahrung. Nach der Gründung von Multipolar im Januar 2020 blieben wir zunächst für lange Zeit unter dem öffentlichen Radar. Zwar unterschied sich unser damaliger Journalismus nicht von unserem heutigen, auch waren die Leserzahlen ähnlich. Doch erst mit der Veröffentlichung der durch uns freigeklagten RKI-Protokolle werden wir nun auch von vielen Etablierten wahrgenommen und dabei als Journalisten erkannt, die stören und die ungeschriebene Regeln brechen. Diese Regeln sind klar. Man verklagt keine Bundesbehörde, die die „Gesundheit der Menschen schützt“ . Im Gegenteil, gerade als Journalist und gerade in einer Gesundheitskrise hat man einer solchen Institution zu helfen und sie gegen Anfeindungen und Kritik abzuschirmen. Das meinen zumindest manche, gar nicht so wenige Kollegen. Man initiiert auch keine Meinungsumfrage, die nach der Verbreitung von Impfnebenwirkungen fragt. So eine Umfrage spielt bloß Querdenkern und der AfD in die Hände. Sie untergräbt das Vertrauen in die Behörden. So etwas macht man nicht. Wie gesagt: ungeschriebene Regeln. Wir halten solche Überzeugungen für falsch, weil wir die Forderung nach Transparenz und die Suche nach Wahrheit nicht unter den Vorbehalt ihres parteipolitischen Nutzens stellen wollen. Gerade das aber scheint zu stören, ganz erheblich und nachhaltig. Es untergräbt festgelegte Fronten und gängige Feindbilder. Es macht die Auseinandersetzung in den hitzig geführten Debatten unangenehm kompliziert. Besser also, so scheinen manche zu wünschen, das hört schnell wieder auf. Medien wie unseres müssen daher zurückgedrängt werden in ihre Nische, die der Randständigen, der Nörgler, der „Verschwörungstheoretiker“ oder gleich, ganz kurz und kompakt: der „Rechten“. Keinesfalls dürfen solche Medien erfolgreiche Kooperationen mit etablierten Zeitungen eingehen. Keinesfalls auch darf ihre Arbeit Eingang in die großen Debatten finden. Sie müssen draußen bleiben, unbedingt. Meinungsforschungsins